Zentralbank fordert Verbot von Bitcoin-Überweisungen ins Ausland

Das Schweizer Zentralbank-Schweizerische Nationalbank (SNB) drängt die Kontrolle der digitalen Währung Bitcoin weiter voran und fordert, dass Anleger über ihre Bitcoin-Überweisungen an Geldinstitute in der Schweiz ihre Gelder nicht ins Ausland überweisen sollen. Zu diesem Zweck fordert sie die Regierung auf, eine Gesetzesinitiative zu erarbeiten, welche Bitcoin-Überweisungen an Geldinstitute in der Schweiz verbietet.

In the wake of the first Bitcoin-Umsätze im Ausland, die in der Schweiz begonnen wurden, wies die Zentralbank des Landes am 21. Mai 2017 nochmals auf die Gefahren hin, die mit der Überweisung von Bitcoin aus dem Auslande geschweige denn in der Schweiz einhergehen können. In der Presseaussendung kritisiert die Bank die Unternehmen, welche sich auf die Kryptowährung spezialisieren. Demnach seien diese sich dessen bewusst, d

In der Vergangenheit wurden viele Kryptowährungen, wie Bitcoin, als absolut illegale Währungen bezeichnet, da bei ihrem Handel mit Bitcoin keine Transaktionen bestätigt und geprüft werden können. Jedoch hat nun die Zentralbank von Argentinien, die Banco Central de Argentina (BCA), sich auf dieser Position festgelegt und erklärt, dass sie Bitcoins als illegale Währung bewertet.. Read more about who runs bitcoin and let us know what you think.

Südafrika erwägt, den Transfer von Kryptowährungen ins Ausland zu kriminalisieren.

Südafrikaner könnten bald mit einer Gefängnisstrafe rechnen, wenn sie Bitcoins ins Ausland transferieren. Zumindest, wenn es nach der Intergovernmental Working Group on Financial Technology (IFWG) geht. Die Task Force, zu der auch die Reserve Bank of South Africa und die Financial Services Authority (FSCA) gehören, hat den Auftrag, verantwortungsvolle Innovationen im Finanzmarkt zu entwickeln.

Laut der südafrikanischen Tech-Nachrichtenseite Mybroadband beinhalten die Maßnahmen ein Verbot von Auslandsüberweisungen für Kryptowährungen, die auf südafrikanischen Bitcoin-Börsen gekauft wurden.

Die Devisenkontrollverordnung 10(1)(c) verbietet Transaktionen, die den direkten oder indirekten Export von Kapital oder Rechten auf Kapital aus Südafrika ohne Genehmigung des Finanzministeriums beinhalten,

Mybroadband zitiert die Position des 11. Juni. Eine damit zusammenhängende Empfehlung ist, Kryptowährungen für die Zwecke der Devisenkontrollvorschriften als Aktien einzustufen (siehe Absatz 12).

Auszug aus dem IFRG-Positionspapier. Grün: Bereits in Arbeit. Gelb: 12 bis 24 Monate vor der Implementierung

Die Strafen für Verstöße gegen das Devisengesetz reichen von einer Geldstrafe in Höhe von R250.000 (ca. 15.000 €) bis hin zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren.

Die Industrie fordert eine strenge Regulierung von Bitcoin

Im Gespräch mit Mybroadband forderte Chief Luno ein Augenmaß bei der Regulierung. Luno ist eine Kryptowährungsbörse, die behauptet, über 2,1 Millionen Kunden in Südafrika zu haben.

Ein schrittweiser Ansatz zur Einführung der Regulierung des Kryptowährungssektors in Südafrika – beginnend mit obligatorischen Anti-Geldwäsche- und Datenschutzverpflichtungen – ist ein sinnvoller Ansatz, der die potenziellen negativen Auswirkungen der Regulierung abschwächen wird,

erklärt Marius Reitz, Managing Director für Afrika bei Luno. Reitz warnt davor, die aufstrebende Kryptowährungsindustrie durch Überregulierung zu ersticken oder sie in den Untergrund zu treiben. Deshalb arbeitet Luno eng mit den Zulassungsbehörden weltweit zusammen. Das Ziel ist es, geeignete Maßnahmen zur Regulierung von Bitcoin und Co. zu finden.

Der Leiter einer Bitcoin-Börse sagt, dass die Behörden einigen Nachholbedarf haben, vor allem beim Verständnis der Blockchain-Technologie.

Sie haben es mit einer neuen Technologie zu tun, die noch wenige Menschen verstehen,

sagte Reitz. Die Empfehlungen der Arbeitsgruppe sind verbindlich. Das bedeutet, dass südafrikanische Hodler:ins innerhalb von 12-24 Monaten strafrechtlich verfolgt werden können, wenn sie Bitcoins an eine ausländische Börse transferieren (und erwischt werden). Solange das IFRG die Situation nicht behebt.

 

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