XRP Ledger soll mit Smart Contracts aufgerüstet werden

Die BaFin nimmt die pfälzische Tochtergesellschaft ins Visier, die im Verdacht steht, hinter dem Kryptowährungsbetrug OneCoin zu stecken.

Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) ermittelt gegen den Betreiber der Website onecoin-pfalz.de. Autorisierung bedeutet, dass auf der Seite Finanzdienstleistungen ohne entsprechende Autorisierung angeboten werden. In der entsprechenden Verbrauchermitteilung, im Abschnitt über nicht autorisierte Geschäfte, hat die BaFin 20. April auf deren Website:

Die BaFin stellt hiermit gemäß § 37 Abs. 4 Kreditwesengesetz (KWG) und § 8 Abs. 7 Zahlungsdienstegesetz (ZAG) klar, dass der Betreiber von onecoin-pfalz.de nicht über eine Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) oder dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) zur Erbringung von Bank-, Finanz- oder Zahlungsdienstleistungen verfügt. Der Betreiber wird nicht von der BaFin beaufsichtigt. Der Inhalt der Website suggeriert, dass der Betreiber Bank-, Finanz- oder Zahlungsdienstleistungen anbietet, die in Deutschland nicht zulässig sind.

OneCoin – was war das?

Wenn Sie den Kryptowährungsraum in den letzten paar Jahren verfolgt haben, sind Sie wahrscheinlich mit OneCoin vertraut. Das Schema, das 2014 gegründet wurde, gilt als einer der größten Kryptowährungsbetrugsverdächtigen in der Geschichte. Das Projekt um die bulgarische Kryptowährungs-Königin Ruja Ignatova hat Berichten zufolge bis zu 4 Milliarden Dollar von Investoren aus aller Welt ergaunert. Ignatova tauchte 2017 unter, und gegen ihren Bruder Konstantin Ignatov wird seit Ende 2019 in den Vereinigten Staaten wegen seiner Beteiligung an dem Schema ermittelt. Er hat sich bereits in mehreren Anklagepunkten, darunter Geldwäsche und Betrug, schuldig bekannt. Als Teil des gerichtlichen Vergleichs hat Ignatov zugestimmt, mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren. Das Urteil wird im Mai 2021 erwartet.

Die BaFin-Mitteilung zu OneCoin-Pfalz.de verweist auch auf frühere Aktionen der Behörden gegen OneCoin-Projekte. Im April 2017 hat das Bafen der OneCoin Ltd. (Dubai) und der OneLife Network Ltd. (Belize) verboten, in Deutschland mit OneCoins Geschäfte zu machen.

Es ist noch nicht klar, ob es eine direkte Verbindung zwischen dem onecoin-Pfalz.de-Projekt und Ignatovs OneCoin-Projekt gibt. Da die Seite aber nicht nur mit der Marke OneCoin wirbt, sondern auch mit der angeblichen Expertise des verstorbenen Gründers, ist es nicht verwunderlich, dass die BaFin Alarm geschlagen hat.

 

Häufig gestellte Fragen

Kann XRP Smart Contracts ausführen?

den Auftrag als Smart Contract verwenden

Was ist das XRP-Abwicklungsnetzwerk?

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Wie erhalte ich einen XRP-Ledger?

Kryptowährungen, Transfer-xrp…

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