US-Banken stoßen in Krypto-Space vor

BNY Mellon will sich als Dienstleister an Bitcoin-ETFs beteiligen. In der Zwischenzeit plant State Street, seine eigene Kryptowährungs-Handelsplattform für institutionelle Investoren zu schaffen.

Bitcoin-ETFs haben in den letzten Jahren eine regelrechte Odyssee hinter sich. Während sie in Kanada oder Brasilien bereits das Ithaka der Kryptowährungen erreicht haben, scheint die Odyssee in den Vereinigten Staaten noch nicht zu Ende zu sein. Bislang hat die SEC alle ETF-Vorschläge abgelehnt. Als Grund nannte die Agentur vor allem regulatorische Fragen. Seitdem hat bitcoin jedoch einen Wandel durchgemacht, wobei das Hauptaugenmerk auf seiner Wertbeständigkeit liegt. Das hat viele institutionelle Investoren beeindruckt, so dass seit Ende letzten Jahres immer mehr Menschen versucht sind, in digitale Assets zu investieren, in der Hoffnung, dass sie einen Schutz vor Inflation bieten. Auch eine wachsende Zahl von traditionellen Finanzinstituten zeigt Interesse an den noch relativ jungen Kryptowährungen.

BNY Mellon wird ein Bitcoin-ETF-Anbieter

Seitdem haben sich immer mehr Fondsmanager bei der SEC gemeldet. Vanek, New York, Wisdom Tree: Die Liste der ehemaligen Studenten ist lang. Die neueste Anwendung von renommierten Finanzunternehmen wurde im Rahmen einer Partnerschaft zwischen First Trust Advisor und Skybridge Capital entwickelt. Jetzt sind neue Details aufgetaucht. BNY Mellon wird damit zum Dienstleister für den First Trust SkyBridge Bitcoin ETF Trust. Dies geht aus der Pressemitteilung des Vermögensverwalters hervor. BNY Mellon ist in erster Linie an der Konstruktion von ETF-Körben, der Auftragserfassung, der Buchhaltung, der Verwaltung und den Transferstellenfunktionen beteiligt. Alan Flanagan, Leiter der Fonds- und Vermögensverwaltung bei BNY Mellon, sagte, er freue sich auf seine neue Rolle als Vermögensverwalter.

Als weltweit größter Vermögensverwalter sind wir stolz darauf, mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten, um innovative neue Produkte auf den Markt zu bringen. Das wachsende Interesse an digitalen Assets bietet Anlegern eine interessante Möglichkeit, Kryptowährungen zu erkunden. Wir sind stolz darauf, mit First Trust zusammenzuarbeiten, um ihren neuen Bitcoin-basierten ETF aufzulegen.

Alan Flanagan, Leiter der globalen Fondsvermögensverwaltung, BNY Mellon

State Street plant eine eigene Plattform für Krypto-Währungen

Neben BNY Mellon macht auch State Street im Bereich der Kryptowährungen von sich reden. Die zweitälteste US-Bank, die ein Vermögen von 3,1 Billionen Dollar verwaltet, stellt die Infrastruktur für eine neue Handelsplattform zur Verfügung, die es Banken erleichtern soll, mit Kryptowährungen zu handeln. Letztendlich könnte das Finanzinstitut die Plattform selbst nutzen. Zu diesem Zweck hat sich die Tochtergesellschaft von Currenex mit Pure Digital, einem in London ansässigen Anbieter von Devisenhandelsinfrastruktur, zusammengetan, um eine Handelsplattform für institutionelle Investoren zu schaffen.

Die Tatsache, dass sich immer mehr institutionelle Investoren für den Kryptowährungsraum interessieren, ist ein extrem bullishes Signal für Bitcoin und Co. Dies zeigt nicht nur, dass sich die Indikatoren gegenüber der BTC-Blase 2017/2018 deutlich verändert haben. Darüber hinaus ist es auch ein wichtiger Schritt in Richtung kryptografische Entscheidungsfindung. Die Schaffung einer adäquaten Infrastruktur für Investoren und die Validierung verschiedener Kryptowährungen, wie z.B. der Bitcoin ETF, ist ein großer Teilerfolg für eine relativ junge Anlageklasse. Damit dieser Teilerfolg aber richtig Fahrt aufnimmt, muss sich irgendwann eine der großen Banken entschließen, selbst in Bitcoin und Co. zu investieren.

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