US-Außenministerium rät El Salvador zur „strengen Regulierung“ von Bitcoin

Bitcoin und Blockchain Technologien sind eine echte Alternative zu den bisherigen Wertpapiersystemen wie zum Beispiel dem US-Dollar. Bitcoin ist auch als sogenannter „ digital Currency“ konzipiert, d.h. den höchsten Zweck von Geld, die Transaktionen zwischen den Nutzern zu vermitteln, ähnlich wie die Währung wie eine digitalen Kreditkarte. Die Blockchain Technologie ist ein weiterer wichtiger Faktor, der die Bitcoins und der Blockchain ausmacht.

El Salvador ist der erste Staat in Lateinamerika, der das sogenannte Bitcoin-Banking erschweren will. Nach dem Gesetzentwurf sollen die bestehenden Geschäftsbedingungen auf sogenannte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum überprüft werden.

Victoria Nuland, eine ranghohe Diplomatin im US-Finanzministerium, empfiehlt, dass El Salvador den Bitcoin streng reguliert, sobald er offiziell als Zahlungsmittel anerkannt ist.

Frau Nuland machte die Empfehlung am Mittwoch während einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit Präsident Nayib Bukele. So stellten die USA Bitcoin nach dem Colonial Pipeline Hack, bei dem die prominente Kryptowährung als Zahlungsmittel für Ransomware eine große Rolle spielte, unter strenge Beobachtung. El Salvador sollte daher in ähnlicher Weise vorgehen. Das kleine mittelamerikanische Land verabschiedete im Juni ein Gesetz, das Bitcoin (BTC)-Transaktionen ab dem 7. September als offizielle Währung anerkannt wird.

Ich habe dem Präsidenten empfohlen, dass El Salvador zumindest sicherstellen sollte, dass Bitcoin streng reguliert, transparent und verantwortungsvoll behandelt und vor Missbrauch geschützt wird, sagte Nuland.

#ElSalvador
Victoria Nuland sagte bei einem Treffen mit Präsident @nayibbukele, dass wir die Einführung von #Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel im Land besprochen haben.

Vía @cardozaTCS. pic.twitter.com/NsWmqsY3u0

– TCS Noticias (@tcsnoticias) Juli 1, 2021

Nulands Treffen mit dem Präsidenten und dem Außenminister von El Salvador ist Teil einer Reise nach El Salvador, Paraguay und Panama, bei der sie mit ihren Gastgebern über Fragen der Migration, Demokratie und regionalen Entwicklung sprechen wird.

Kryptowährungen scheinen in dieser Hinsicht zunehmend auf der außenpolitischen Agenda der USA zu stehen, da sogar Präsident Joe Biden kürzlich öffentlich den Colonial Pipeline-Hack erwähnte und sich zu den Aussichten auf ein Cybersicherheitsabkommen mit Russland äußerte.

Die US-Rüge an El Salvador wegen seines Umgangs mit Bitcoin kommt zu einer Zeit, in der das zentralamerikanische Land mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über mögliche Hilfskredite verhandelt. Das US-Außenministerium unterstützt die Zahlungen, aber der IWF selbst hat kürzlich Bedenken über die Einführung von Bitcoin im Land geäußert und gesagt, dass es eine Reihe von wirtschaftlichen und finanziellen Problemen verursachen könnte, die sehr sorgfältig angegangen werden müssen.