FLOW – Blockchain für den Mainstream

FLOW – Blockchain für den Mainstream

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Die Blockchain-Technologie hat die Finanzwelt revolutioniert. Nun setzt eine neue Generation von Unternehmen ihren Siegeszug in anderen Branchen fort. Der Markt für Blockchain-basierte Smart Contracts ist noch immer überschaubar. Dabei ist diese Technik schon jetzt ein enorm wichtiger Bestandteil für das Internet der Dinge und die künstliche Intelligenz. Das Projekt “FLOW” will die Blockchain-Technologie auch für den Mainstream-Einsatz bereitstellen.

FLOW ist ein Projekt, das eine Nutzung der Blockchain-Technologie im Mainstream ermöglichen und ein sicheres, komfortables und einfaches Bankkonto erstellen will.

Mit Dapper Labs haben ausgerechnet die Erfinder des NFT die Blockchain gewechselt. Kann FLOW Ethereum ernsthaft Konkurrenz machen?

Dieser Artikel erschien zunächst in der April-Ausgabe des Kryptokompass, dem Magazin für alles rund ums Thema Blockchain. Ihr wollt mehr darüber erfahren? Dann klickt auf diesen Button:

Die Sammelwut hat den Blockchain Space erreicht: Digitale Sammelobjekte – vom Kunstwerk bis zum tokenisierten Tweet – erzielen Rekordpreise, Handelsplätze für Non-fungible Token (NFT) wachsen rasant und selbst die großen Tageszeitungen haben mittlerweile mitbekommen, dass da was im Busch ist. Ein weiterer Effekt des Hypes: Die Kurse von Krypto-Token mit NFT-Fokus haben seit Jahresbeginn überdurchschnittlich gut performt.

Dass die meisten davon – sei es Rarible (RAR), Enjin (ENJ), Chiliz (CHZ) oder WAX (WAXP) auf Ethereum bauen, dürfte die wenigsten verwundern. Schließlich ist Ethereum nicht nur der Nährboden für die überwältigende Mehrheit der dezentralen Anwendungen (dApps), sondern auch Heimstätte der CryptoKitties, der ersten NFT, die bereits Ende 2017 einen durchschlagenden Erfolg hatten. Die Kätzchensammel-dApp war die erste Anwendung des Ethereum-Tokenstandards ERC-721, dem bis heute meistgenutzten Tokenstandards für NFT.

Allein, der meistbesuchte Umschlagplatz für digitale Sammelgegenstände befindet sich abseits von Ethereum: auf der Flow Blockchain. Es entbehrt weder einer gewissen Ironie noch einer guten Begründung, dass ausgerechnet die Erschaffer von CryptoKitties und ERC-721 angetreten sind, um Ethereum als Smart-Contract-König vom Thron zu stoßen.

Die NFT-Hitmaschine Dapper Labs

Das kanadische Start-up Dapper Labs hat mit den CryptoKitties im Jahr 2017 zweierlei bewiesen. Erstens: Es gibt einen Markt für digitale Sammelobjekte auf Blockchain-Basis. Zweitens: Wenn der Nutzerandrang groß ist, stößt Ethereum allzu schnell an seine Grenzen. Denn der Hype um die Sammelkätzchen war in seiner Hochphase dafür verantwortlich, dass die Ethereum Blockchain mit der Bearbeitung der Transaktionen nicht mehr hinterherkam und die Netzwerkgebühren in den Himmel schossen.

“Wir bekamen böse E-Mails von Leuten, die sich darüber ärgerten, dass wir dieses Ding gebaut hatten, weil wir das Netzwerk für alle anderen ruinierten” erinnert sich Dapper Labs CTO Dieter Shirley in einem Interview an den CryptoKitties-Hype.

Dapper Labs sah folglich den Bedarf für eine neue technologische Grundlage für massenkompatible dApps – die Idee hinter der Flow Blockchain war geboren. Für die Entwicklung von Flow erhielt das Start-up finanzkräftige Unterstützung, unter anderem von Andreessen Horowitz, Union Square Ventures und unserem Unternehmen des Monats, der Warner Music Group.

Stell dir vor, es ist Blockchain – und keiner kriegt’s mit

Mit Flow will Dapper Labs die Nutzererfahrung in den Vordergrund stellen. Anwendungen auf Flow sollen auch für User, die nicht in Blockchain promoviert haben, zugänglich sein. Bestes (und bislang einziges) Beispiel ist die Anwendung NBA Top Shot. Bei Top Shot werden von besondere Momente aus NBA-Spielen handelbar gemacht. Die Sammelobjekte haben die Form von kurzen Videoclips. Regelmäßig gibt es “Drops” von neuen Bündeln mit Clips, die über das Portal von NBA Top Shot erworben werden können. Dort können Nutzer zwar auch mit Kryptowährungen zahlen, doch Mainstream-tauglicher ist die Bezahloption via Kreditkarte.

Top Shot verfügt über einen eigenen Marktplatz, in dem Nutzer ihre “Top Shots” einander zum Verkauf anbieten. Dieser Marktplatz ist mit Abstand der geschäftigste im NFT-Sektor, sowohl in Sachen Umsatzvolumen als auch bei den Nutzerzahlen. Zu Redaktionsschluss (24. März) haben in den letzten 24 Stunden knapp 40.000 Trader die Top Shot App benutzt und dabei in 36.952 Transaktionen NFT im Gegenwert von rund 7,56 Millionen USD getauscht. Und das, obwohl sich die App noch in der Beta-Phase befindet. Zum Vergleich: Der Zweitplatzierte, der CryptoKitties-Abklatsch CryptoPunks, kann im gleichen Zeitraum gerade einmal 70 Nutzer und 49 Verkäufe aufweisen.

Flow Blockchain: Arbeitsteilung statt Sharding

Um Skalierbarkeit auf Mainstream-Niveau zu erreichen, setzt das Flow-Netzwerk auf ein Verfahren, dass aus der Informatik stammt: Pipelining. Vereinfacht gesagt beschreibt Pipelining den Prozess, Befehle in Teilaufgaben zu zerlegen und diese parallel zu bearbeiten. Auf diese Weise wird die Recheneffizienz einer CPU deutlich gesteigert.

Flow macht sich dieses Konzept zunutze, indem es diese Form der Arbeitsteilung auf ein Netzwerk überträgt. So gibt es bei Flow vier verschiedene Arten von Netzwerkknoten (Validator Nodes), die jeweils auf unterschiedliche Teilaufgaben spezialisiert sind.

  • Consensus Nodes registrieren die Transaktionen auf der Blockchain und ordnen sie
  • Execution Nodes führen die mit jeder Transaktion verbundenen Berechnungen durch
  • Verification Nodes kontrollieren die Execution Nodes
  • Collection Nodes verbessern die Netzwerkkonnektivität und garantieren die Datenverfügbarkeit für dApps

Was diese vereint, ist die Tatsache, dass sie eine Sicherheitsrücklage (Stake) hinterlegen müssen, bevor sie ihre Arbeit aufnehmen können. Hier kommt die Plattform-Währung von Flow ins Spiel: der FLOW Token.

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FLOW: Staking, Staking, Staking

Der FLOW Token dient gleichzeitig zur Absicherung des Netzwerks und als Anreiz für das Betreiben eines Validator Node: Diese verdienen FLOW, indem sie ihre jeweilige Aufgabe im Netzwerk erfüllen. Eine weitere Einnahmequelle sind die Transaktionsgebühren, die pro Netzwerkoperation anfallen und ebenfalls mit jedem Block ausbezahlt werden. Wer nicht selbst einen Validator Node betreibt, kann sich am Staking beteiligen, in dem er FLOW Token an einen Validator delegiert.

Das Staking ist bislang der hauptsächliche Use Case für FLOW. Entsprechend hoch liegt derzeit auch noch der Anteil an gestakten Coins im Netzwerk. Zur Zeit des Schreibens sind 93 Prozent aller FLOW Token gestakt. Damit ist FLOW noch weit von den 50 Prozent entfernt, die als Durchschnittswert für die ersten anderthalb Jahre nach der Lancierung von FLOW im Oktober 2020 angestrebt wurden.

Dieser Anteil soll mit der wachsenden Zahl von Anwendungen für den FLOW Token sinken. So soll FLOW beispielsweise, ähnlich wie Ether (ETH), auch zum Erstellen von neuen Coins eingesetzt werden und innerhalb seines Ökosystems als Brückenwährung dienen. Für entsprechende Smart Contracts kommt bei Flow eine eigens entwickelte Programmiersprache namens “Cadence” zum Einsatz, die besonders entwicklerfreundlich sein soll.

Investment Case FLOW Token

Angesichts der enormen Kursentwicklung, die der Flow Token seit seiner Veröffentlichung hingelegt hat, stellt sich nun die Frage, ob noch viel Potenzial nach oben vorhanden ist. Die Antwort hierauf lautet: Jein.

FLOW – Blockchain für den MainstreamFLOW – Blockchain für den Mainstream

Einerseits verfügt Dapper Labs über eine Reihe von herausragenden Partnerschaften, die sich nicht nur auf die Kooperation mit der NBA beschränken. Dapper Labs kooperiert auch mit der UFC, Dr. Seuss und der Spieleschmiede Ubisoft. Unternehmen wie T-Systems, Samsung und Coinbase sind in Dapper Labs investiert und betreiben Validator Nodes. Man könnte also darauf spekulieren, dass NBA Top Shot nicht der einzige Hype-trächtige Kassenschlager auf der FLOW Blockchain bleiben wird. Ein Umstand, der dem FLOW-Kurs weiteren Aufwind verleihen könnte.

Dump in Sicht? FLOW 2020 noch zum Schleuderpreis zu haben

Man muss allerdings bedenken, dass Flow über eine Menge Frühinvestoren verfügt, die FLOW Token im vergangenen Jahr sehr günstig erwerben konnten. Über 12.500 Benutzer haben am Community Sale auf der IEO Plattform CoinList teilgenommen, an dem FLOW für 0,1 US-Dollar angeboten wurde. Alleine durch den Community Sale kamen rund 9 Millionen US-Dollar zusammen – 90 Millionen Flow Token. In einer anschließenden Dutch Auction kamen nochmals 25 Millionen FLOW zum Schlusspreis von 0,38 USD unter den Hammer. Die Token aus dem Community Sale unterliegen einer Sperrfrist von zwei Jahren, wobei 50 Prozent nach einem Jahr freigeschaltet werden, danach erfolgt eine lineare Ausschüttung der restlichen 50 Prozent. Die Token aus der Dutch Auction werden nach einem Jahr freigeschaltet.

Man muss also damit rechnen, dass es spätestens im Oktober 2021 zu größeren Gewinnmitnahmen kommen kann. Denn neben den IEO-Teilnehmern sitzen auch andere Frühinvestoren im Boot, deren Haltefrist abläuft. Flow ging im Januar mit 1,25 Milliarden FLOW Token an den Start, die alle einer Lock-up Periode unterliegen. Das heißt: Alle 32,7 Millionen FLOW, die zu Redaktionsschluss im Umlauf sind, sind Token, die aus Staking Rewards stammen. Entsprechend groß ist die Diskrepanz zwischen realer Marktkapitalisierung (nur zirkulierende FLOW Token: 910 Millionen USD) und verwässerter Marktkapitalisierung (alle FLOW-Token: 37,4 Milliarden USD).

Zentralisierung bei Zugang und Kapital

Darüber hinaus kann man die Flow Blockchain bislang weder als wirklich dezentralisiert noch frei zugänglich bezeichnen. Zum einen müssen sich Anwärter für Validator Nodes bei Dapper Labs bewerben. Zum anderen ist auch beim Kapital eine Zentralisierung festzustellen. 20 Prozent der Token, die mit dem Genesis-Block ausgeschüttet wurden, gingen an Dapper Labs. Weitere 18 Prozent sind dem Development Team zugeteilt, das aus 90 Mitgliedern besteht, die teilweise von Dapper Labs und teilweise von anderen Firmen kommen. Der Löwenanteil geht mit 29 Prozent in eine Reserve für den Ausbau des FLOW-Ökosystems. Auch hier hat Dapper Labs das letzte Wort darüber, wer die Fördergelder erhalten soll.

FLOW – Blockchain für den MainstreamFLOW – Blockchain für den Mainstream

Zwar gibt Dapper Labs an, die FLOW Token langfristig halten zu wollen, doch muss man hierbei Vertrauen walten lassen.

Fazit: Zugänglichkeit zulasten der Dezentralisierung

Möglicherweise ist es jedoch diese Zentralisierung, die Dapper Labs und FLOW für Partner aus dem Mainstream besonders attraktiv macht. Es gibt einen direkten Ansprechpartner, der bei der Umsetzung von Projekten in Flow hilft. Gerade bei vermeintlich komplizierten Konstrukten wie NFT kann das Gold wert sein. Der niedrigschwellige Einstieg, den NBA Top Shot ermöglicht, hat durchaus Vorbildcharakter für Apps auf Blockchain-Basis.

Ob es FLOW jedoch gelingen wird, dem wirklich offenen und dezentralen Smart-Contract-Primus Ethereum langfristig Konkurrenz machen, ist maßgeblich davon abhängig, ob Ethereum seine Skalierbarkeits-Defizite in den Griff bekommt. Die Uhr tickt: Noch in diesem Jahr soll Ethereum mit Version 1.5 voll auf Proof of Stake umsatteln.

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Mit Hilfe von Dapper Labs haben die Erfinder von NFT auf Blockchain umgestellt. Kann FLOW ernsthaft mit Ethereum konkurrieren?

Dieser Artikel wurde in der April-Ausgabe von Cryptocompass veröffentlicht, einem Magazin, das sich mit allen Dingen rund um die Blockchain beschäftigt. Möchten Sie mehr wissen? Klicken Sie dann auf diese Schaltfläche:

Der Fundraising-Wahn hat den Blockchain-Raum überflutet: Digitale Sammlerstücke – von Kunstwerken bis hin zu tokenisierten Tweets – erreichen Rekordpreise, die Preise für nicht reproduzierbare Token (NFTs) schießen in die Höhe, und selbst große Zeitungen haben bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Ein weiterer Soundeffekt: Die Preise der NFT-zentrierten Kryptowährungstoken haben die Erwartungen seit Jahresbeginn übertroffen.

Die Tatsache, dass die meisten von ihnen, sei es Rarible (RAR), Enjin (ENJ), Chiliz (CHZ) oder WAX (WAXP), auf Ethereum aufgebaut sind, sollte niemanden überraschen. Schließlich ist Ethereum nicht nur ein Auswuchs der großen Mehrheit der dezentralen Anwendungen (dApps), sondern auch die Heimat von CryptoKitties, dem ersten NFT, das Ende 2017 einen spektakulären Erfolg erzielte. Die Kitten dApp war die erste, die den ERC-721 Token-Standard von Ethereum verwendet hat, der immer noch der am meisten verwendete Token-Standard für NFTs ist.

Eine davon, die meistbesuchte Börse für digitale Sammlerstücke, ist weit weg von Ethereum: auf der Flow-Blockchain. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie oder eines gesunden Menschenverstandes, dass unter anderem die Schöpfer von CryptoKitties und ERC-721 angetreten sind, um Ethereum von seinem Thron als König der Smart Contracts zu stoßen.

NFT Dapper LabsTrommelmaschine

Das kanadische Startup Dapper Labs hat 2017 mit seinen CryptoKitties zwei Dinge bewiesen. 1: Es gibt einen Markt für Blockchain-basierte digitale Sammlerstücke. Zweitens: Bei einem hohen Nutzeraufkommen stößt Ethereum zu schnell an seine Grenzen. Schließlich, auf dem Höhepunkt des Sammlerwahns, konnte die Ethereum-Blockchain die Transaktionen nicht mehr verarbeiten und die Netzwerkkosten schnellten in die Höhe.

Wir bekamen böse E-Mails von Leuten, die nicht glücklich darüber waren, dass wir dieses Ding geschaffen hatten, weil wir das Netzwerk für alle anderen störten, erinnert sich Dieter Shirley, CTO von Dapper Labs, in einem Interview über den Hype um CryptoKitties.

Infolgedessen sah Dapper Labs die Notwendigkeit, einen neuen technologischen Rahmen für massiv interoperable dApps zu schaffen – und so wurde die Idee der Flow-Blockchain geboren. Das Startup hat erhebliche finanzielle Unterstützung für die Entwicklung von Flow erhalten, unter anderem von Andreessen Horowitz, Union Square Ventures und unserem Unternehmen des Monats, der Warner Music Group.

Stellen Sie sich vor, das ist die Blockchain – und niemand versteht sie

Mit Flow stellt Dapper Labs das Benutzererlebnis in den Vordergrund. Anwendungen auf Flow sollen auch für Nutzer zugänglich sein, die keinen Doktortitel in Blockchain haben. Das beste Beispiel (und bisher das einzige) ist die Anwendung NBA Top Shot. In Top Shot werden besondere Momente aus NBA-Spielen geteilt. Die Dokumente der Sammlung werden in Form von kurzen Videoclips präsentiert. Von Zeit zu Zeit werden neue Clip-Packs veröffentlicht, die über das NBA Top Shot-Portal erworben werden können. Obwohl Benutzer auch mit Kryptowährungen bezahlen können, ist die häufigste Zahlungsoption eine Kreditkarte.

Top Shot hat eine eigene Tauschbörse, in der sich Benutzer gegenseitig ihre Top Shots zum Kauf anbieten. Dieser Markt ist bei weitem der aktivste im NFT-Sektor, sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch auf die Anzahl der Benutzer. Zum Zeitpunkt der Drucklegung (24. März) haben fast 40.000 Händler die Top Shot-App in den letzten 24 Stunden genutzt und in 36.952 Transaktionen NFTs im Wert von ca. $7,56 Millionen gehandelt. Und das, obwohl sich die Anwendung noch in der Beta-Phase befindet. Im Vergleich dazu: An zweiter Stelle steht CryptoKitties, ein CryptoPunks-Knockoff, mit nur 70 Benutzern und 49 Verkäufen im gleichen Zeitraum.

Blockchain-Strom : Arbeitsteilung anstelle von Arbeitsteilung

Um Skalierbarkeit zu erreichen, verwendet das Flow-Netzwerk Techniken aus der Computerindustrie: Handhabung von Förderbändern. Vereinfacht gesagt, beschreibt Pipelining den Prozess der Aufteilung von Anweisungen in Teilaufgaben und deren parallele Verarbeitung. Dadurch wird die Rechenleistung des Prozessors deutlich erhöht.

Flow macht sich dieses Konzept zunutze, indem es diese Form der Arbeitsteilung in das Netzwerk einführt. Flow hat z. B. vier verschiedene Typen von Netzwerkknoten (Validierungsknoten), die jeweils auf verschiedene Teilaufgaben spezialisiert sind.

  • Konsensknoten zeichnen Transaktionen in der Blockchain auf und ordnen sie zu.
  • Die ausführenden Knoten führen die mit jeder Transaktion verbundenen Berechnungen aus.
  • Verifizierungsknoten prüfen Ausführungsknoten
  • Sammel-Hubs verbessern die Netzwerkkonnektivität und stellen die Datenverfügbarkeit für dApps sicher.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie vor Beginn der Arbeiten eine Anzahlung (Anteil) leisten müssen. An dieser Stelle kommt die Währung der Flow-Plattform, der FLOW-Token, ins Spiel.

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DURCHFLUSS: Wette, Wette, Wette

Der FLOW-Token wird sowohl zur Sicherung des Netzwerks als auch zur Ausführung des Validierungsknotens verwendet: Sie verdienen FLOW, indem sie relevante Aufgaben online erledigen. Eine weitere Einnahmequelle sind die Transaktionsgebühren, die für den Betrieb des Netzwerks erhoben und bei jedem Block bezahlt werden. Wenn Sie den Validator-Knoten nicht selbst verwalten, können Sie an der Verifizierung teilnehmen, indem Sie FLOW-Tokens an den Validator delegieren.

Stakhi ist heute eine wichtige Anwendung von FLOW. Daher ist der Anteil der Stub-Fund-Münzen im Netzwerk derzeit noch hoch. Bis heute sind 93% aller FLOW-Token verbucht worden. Das bedeutet, dass FLOW noch weit von den für die ersten anderthalb Jahre nach dem Start im Oktober 2020 prognostizierten 50 % im Durchschnitt entfernt ist.

Es wird erwartet, dass dieser Prozentsatz sinkt, wenn die Anzahl der Anträge für FLOW-Token steigt. So wird auch FLOW, wie Ether (ETH), zur Schaffung neuer Coins verwendet werden und als Zwischenwährung in seinem Ökosystem dienen. Für die zugehörigen Smart Contracts verwendet Flow eine eigens entwickelte Programmiersprache, Cadence, die für Programmierer besonders benutzerfreundlich sein soll.

Investitionsfall mit FLOW-Token

Angesichts des kometenhaften Anstiegs des Preises des Flow-Tokens seit seiner Veröffentlichung stellt sich die Frage, ob es noch ein erhebliches Aufwärtspotenzial gibt. Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja.

FLOW – Blockchain für den Mainstream FLOW – Blockchain für den MainstreamZunächst einmal hat Dapper Labs eine Menge großartiger Partnerschaften, die über die Zusammenarbeit mit der NBA hinausgehen. Dapper Labs hat auch mit der UFC, Dr. Seuss und dem Spieleentwickler Ubisoft zusammengearbeitet. Unternehmen wie T-Systems, Samsung und Coinbase investieren in Dapper Labs und bauen Validierungszentren auf. Wir können also davon ausgehen, dass NBA Top Shot nicht der einzige Kassenschlager auf der FLOW-Blockchain sein wird. Ein Umstand, der dem Aktienkurs von FLOW einen zusätzlichen Schub geben könnte.

Entladung in Sicht? FLOW 2020 ist noch zum günstigen Preis vonerhältlich.

Bedenken Sie jedoch, dass Flow viele frühe Investoren hat, die im letzten Jahr FLOW-Chips zu sehr niedrigen Preisen kaufen konnten. Mehr als 12.500 Nutzer nahmen an dem Community-Verkauf auf der IEO CoinList-Plattform teil, wo FLOW für 0,1 $ angeboten wurde. Allein der Community-Verkauf brachte rund 9 Millionen Dollar ein – 90 Millionen Stream-Token. In einer weiteren holländischen Auktion wurden weitere 25 Millionen FLOW-Einheiten zu einem Schlusskurs von $0,38 verkauft. Die Token aus den Community-Verkäufen unterliegen einer zweijährigen Sperrfrist, von der 50 % nach einem Jahr freigegeben werden, danach werden die restlichen 50 % zu gleichen Teilen verteilt. Die Chips aus der niederländischen Auktion werden nach einem Jahr freigegeben.

Daher sollten wir erwarten, dass die Gewinne spätestens im Oktober 2021 realisiert werden. In der Tat gibt es neben den IEO-Teilnehmern noch weitere Investoren in der Frühphase des Schiffes, deren Beteiligungen zu Ende gehen. Flow startete im Januar und gab 1,25 Milliarden FLOW-Token aus, die alle der Blockchain unterliegen. Dies: Alle 32,7 Millionen FLOW, die zum Zeitpunkt der Drucklegung ausstanden, sind Token, die von Staking Rewards erhalten wurden. Die Lücke zwischen der tatsächlichen Marktkapitalisierung (nur ausstehende FLOW-Token: $910 Millionen) und der verwässerten Marktkapitalisierung (alle FLOW-Token: $37,4 Milliarden) ist noch größer.

Zentraler Zugriff und Kapital

Außerdem kann die Flow-Blockchain noch nicht als wirklich dezentral oder frei zugänglich bezeichnet werden. Zunächst sollten sich Bewerber für Validierungsknoten an Dapper Labs wenden. Auf der anderen Seite findet eine Zentralisierung des Kapitals statt. 20 % der von der Genesis-Blockchain verteilten Token gingen an Dapper Labs. Weitere 18 Prozent gehen an ein 90-köpfiges Entwicklungsteam, das zum Teil aus Mitarbeitern von Dapper Labs und zum Teil aus anderen Unternehmen besteht. Der Löwenanteil, 29 %, geht an die FLOW-Reserve zur Erweiterung des Ökosystems. Auch hier hat Dapper Labs das letzte Wort, wer was bekommt.

FLOW – Blockchain für den Mainstream FLOW – Blockchain für den MainstreamObwohl Dapper Labs behauptet, dass es plant, FLOW Token für eine lange Zeit zu halten, kann es vertraut werden.

Schlussfolgerung: Erreichbarkeit durch Dezentralisierung

Aber es ist diese Zentralisierung, die Dapper Labs und FLOW für große Partner besonders attraktiv machen kann. Für Projekte im Flow gibt es einen direkten Ansprechpartner. Besonders bei sogenannten komplexen Designs wie NFT kann dies schwierig sein. Die niedrige Einstiegshürde, die NBA Top Shot bietet, dient sicherlich als Vorbild für Blockchain-basierte Anwendungen.

Aber ob FLOW langfristig mit dem wirklich offenen und dezentralen Smart-Contract-Führer Ethereum konkurrieren kann, hängt weitgehend von Ethereums Fähigkeit ab, seine Skalierungsmängel in den Griff zu bekommen. Die Uhr tickt: Es wird erwartet, dass Ethereum noch in diesem Jahr vollständig auf Proof of Stake 1.5 umgestellt wird.

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Das spricht Bände über die Investition in FLOW Dies widerspricht der Investition
– Bekannte Partnerschaften von Dapper Labs – Hoher Grad der Zentralisierung des Kapitals
– Der Erfolg von NBA Top Shot macht es wahrscheinlich, dass neue ähnliche dApps entstehen werden. – Bedrohung durch Dumping von frühen Investoren
– Bessere Skalierbarkeit der Kette im Vergleich zu Ethereum (1.0) – FLOW wird nicht an den Wertpapierbörsen für U.S.-Bürger gehandelt.
– Starkes Wachstum der Entwicklungstätigkeit – Starke Konkurrenz (insbesondere Ethereum)

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