Finoa stellt Führungskräfte ein – und die Weichen auf Wachstum

Für ein kleines IT-Beratungsunternehmen war die jüngste Ankündigung von Finoa aus Hamburg ein Schocker. Das Unternehmen, das zur Folinia-Gruppe gehört, gab die Ernennung von Katharina Kaltwasser als Leiterin für Marketing, Finanzen, Vertrieb und Geschäftsentwicklung bekannt. Kaltwasser, die am 1. Januar 2017 beginnen wird, ist eine erfahrene IT-Führungskraft mit großer betriebswirtschaftlicher Erfahrung und umfangreicher internationaler Erfahrung. Sie kommt zu Finoa, nachdem sie sechs Jahre als CTO bei Infineon Technologies tätig war.

Coinmine.io ist ein führender Schweizer Mining-Pool, der sich darauf konzentriert, die höchsten Mining-Renditen mit dem höchsten Maß an Sicherheit zu bieten.

Finoa, ein neues deutsches Start-up, will den Führungskräften helfen das zu tun, was sie am besten können: Wachsen. Dabei geht es nicht nur um eine Job-Analyse, sondern auch um das Aussenden eines Kultur- oder Leadership-Seminars. Finoa will Führungskräfte unterstützen und sie ermutigen, ihre Fähigkeiten und Stärken zu entwickeln.. Read more about finance forward and let us know what you think.

Der deutsche Kryptocastodian Finoa bekommt Verstärkung. Mit neuen Gesichtern setzt das Startup seinen Wachstumskurs fort.

Im deutschen Sozialsystem kann man die Finnen kaum ignorieren. Das 2018 gegründete Unternehmen hat sich als offene Tür für professionelle Anleger im deutschsprachigen Raum etabliert, indem es sichere Aufbewahrungslösungen für Kryptowährungen anbietet. Neben seiner Haupttätigkeit hat sich Finoa nun auch auf Wetten spezialisiert. Allein im April hat das Portal für institutionelle und Unternehmensinvestoren zum Einstieg in digitale Assets eine Finanzierungsrunde über 22 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser Finanzierung wächst das Unternehmen weiter und begrüßt nun drei neue Geschäftsführer in seinen Reihen.

 

Finoa befindet sich in einer steigenden Welle

Michael Heynckes, der über langjährige Erfahrung im Bankensektor verfügt und Mitglied der Vorstände der biw AG und der flatex Bank AG war, wird künftig für den Aufsichtsbereich verantwortlich sein. Er sagte, dass er sich bei Finoa deshalb auf die Entwicklung einer nachhaltigen Compliance- und Risikostrategie konzentriert, die die Organisation auf eine neue regulatorische Zulassung vorbereitet. Herr Haynks wird die Rolle des Chief Compliance Officers (CCO) übernehmen und gleichzeitig der dritte Geschäftsführer von Finoa sein.

Henrik Yondell wird als neuer Chief Technology Officer (CTO) für die technische Entwicklung der Plattform verantwortlich sein. Sein Verantwortungsbereich umfasst daher die technische Strategie, die technische Architektur und die damit verbundene Organisation und Prozesse. Jondell bringt auch eine Menge Erfahrung in das Team ein. Seit über 30 Jahren baut er große und kleine Technologieunternehmen auf. Zuletzt war er Vice President of Corporate Affairs. IT bei Arvato Financial Solutions und CTO bei Penta.

Last but not least: Chris Sutherland hat sich Finoa als neuer Chief Security Officer (CSO) angeschlossen. In dieser Rolle konzentriert er sich auf Sicherheitsarchitektur, Risikobewertung und -minderung, Cyber- und physische Sicherheit. Sutherland ist auch nicht neu in diesem Spiel. Er hat einen Doktortitel in Kryptographie und verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Cyber-Industrie. Mit seiner zusätzlichen Bankerfahrung bei ING und Bank of Montreal ist er der ideale Kandidat für Finoa.

Zu neuen Ufern

Wie Christopher May, Co-Geschäftsführer und Mitbegründer von Finoa, erklärt, ist Finoa mit dieser Ergänzung auf mehreren Ebenen gut aufgestellt und blickt zuversichtlich in die Zukunft:

 

Die Erfahrung dieser drei Personen ist wirklich bemerkenswert, und wir sind stolz darauf, dass wir sie für uns gewinnen konnten. Chris’ Erfahrung in der Sicherheitsbranche, Michaels Wissen über Finanzregulierung und Henriks Fähigkeit, Unternehmen bei der Entwicklung ihres technologischen Wachstums zu helfen, werden Finoa zu neuen Höhen führen.

Der andere CEO und Mitbegründer des Unternehmens, Henrik Gebbing, stimmt dem zu: Finoa befindet sich in einem spannenden und entscheidenden Moment. Die nächsten Monate dürften in der Tat interessant werden, und zwar nicht nur in Bezug auf die Entwicklung des Kryptowährungsmarktes. Schließlich deuten Pläne zur Regulierung von Kryptowährungstransfers und zur Besteuerung von Kryptowährungen auf starken Gegenwind für deutsche Kryptowährungsdienstleister hin.

Der Nagel im Sarg der Kryptowährungs-Transferregulierung?

Henrik Gebbing bleibt gegen BTC-ECHO ruhig. Insgesamt gibt es noch viele Klärungen und Lücken im Projekt. Der grundsätzliche Ansatz, das Kryptowährungsökosystem in die Regulierung einzubinden, kann jedoch auch als Chance gesehen werden:

Generell begrüßen wir die Absicht der Regierung, den Vorschlägen der FATF zur Bekämpfung der Geldwäsche nachzukommen, da wir uns bemühen, auch in Finoa die höchsten Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche einzuhalten. Nichtsdestotrotz glauben wir, dass die Regulierung des Transfers von Vermögenswerten in Kryptowährungen in ihrer gegenwärtigen Form versucht, die Metriken des traditionellen Finanzsystems nachzuahmen, ohne die unterschiedlichen zugrundeliegenden Technologiesätze und deren Fähigkeiten zu berücksichtigen. Dies ist besonders wichtig für die Kettenanalyse und Risikobewertung, die eine unnötige Datenerfassung von Wirtschaftsbeteiligten vermeiden und gleichzeitig zu effektiven Verfahren zur Bekämpfung von Geldwäsche führen kann. Darüber hinaus sehen wir die Gefahr, dass ein nationaler statt eines europäischen oder gar globalen Ansatzes zu erheblichen territorialen Nachteilen für den deutschen Kryptowährungsmarkt führen könnte.

Mit neuen Gesichtern im Team scheint Finoa jedoch gut gerüstet, um mit der Verschärfung der Vorschriften durch die Politik umzugehen. Außerdem konnte sich das Unternehmen nicht über mangelnde Nachfrage beklagen. Im Vergleich zu Ländern wie den Vereinigten Staaten hat Deutschland noch ein großes Wachstumspotenzial. In der Gesamtheit sind die Lösungen für die Lagerung von Kryptowährungen jedoch immer beliebter, wie Christopher May erklärt:

In der Tat sehen wir ein wachsendes Interesse deutscher Kunden, am Kryptowährungsökosystem teilzunehmen, und damit auch ein wachsendes Interesse an treuhänderischen Lösungen. Das ist eine Entwicklung, die wir voll und ganz unterstützen, aber im Vergleich zu den Entwicklungen in anderen Ländern (z.B. USA, Schweiz) hinken die deutschen Institutionen noch hinterher.

Werner Hoffmann, Geschäftsführer von Pekuna, erläutert im Interview die Auswirkungen des Steuergesetzes des Finanzministeriums auf Investoren.

 

Related Tags:

Privacy settings,How Search works,finance forward