Deutscher Shopify-CEO Tobias Lütke erwägt Einbindung von DeFi

Der Kryptowährungssektor wird zunehmend in die breitere Wirtschaft eingebettet. Ein weiterer Beleg dafür ist der deutsche CEO eines großen E-Commerce-Unternehmens, der in den sozialen Medien lautstark darüber berichtete, wie sein Unternehmen dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi) gewinnbringend in sein Angebot integrieren könnte.

So fragte Tobias Lütke, Gründer und CEO des Koblenzer Unternehmens Shopify, die Twitter-Community, welche Geschäftsmöglichkeiten DeFi vor allem für Online-Händler schaffen könnte und welche Rolle sein Unternehmen dabei spielen könnte:

Hey #DeFi Twitter. An welchen geschäftlichen Möglichkeiten sind Sie am meisten interessiert? Welche Rolle möchten Sie bei Shopify spielen?

– Toby Lutke (@tobi) April 2, 2021

Die Frage von Herrn Lütke stieß auf großes Interesse, wie die mehr als 800 Antworten und fast 3.000 Likes bei Redaktionsschluss zeigen. An der Diskussion nahmen auch mehrere bekannte Führungskräfte aus derFi-Branche teil. Alex Swanewick vom Nansen Crypto Project schlägt zum Beispiel vor, dass Shopify zunächst Stablecoin-Zahlungen zulassen sollte. Im nächsten Schritt kann der Softwareentwickler dann DeFi-Token aktivieren, um den Nutzern die Möglichkeit zu geben, aus ihren ruhenden Kryptowährungstools nachträglich Zinsen zu verdienen, um die Transaktionskosten zu decken. Das fordert Corbin Page von ConsenSys. Er hält es für besser, wenn die geleisteten Zahlungen automatisch in die Projekte des DeFi fließen würden.

Andere Twitter-Nutzer schließen sich dieser Meinung an und schlagen vor, dass Münzen, die in erster Linie aus DeFi gestapelten Kryptowährungswerten stammen, für Zahlungen und Transaktionsverarbeitung verwendet werden sollten.

Während hinter Lütkes anfänglicher Frage wahrscheinlich keine spezifische Absicht steckt, sondern eher ein allgemeiner Scan möglicher Ideen, zeigt es einmal mehr, dass der Deutsche zur Kryptowährungsindustrie zu tendieren scheint. Stunden vor der Veröffentlichung hatte er auf Twitter angedeutet, dass er sich derzeit mit Smart Contracts beschäftigt und deren Funktionsweise als faszinierend beschrieben. Es unterstreicht auch positiv die Idee der Offenheit, Dezentralisierung und Unabhängigkeit vonFiD.

Zum Beispiel erklärt er, dass Shopify auch sicherstellen will, dass die Zentralisierung begrenzt ist, obwohl das Projekt lange vor dem Aufkommen von Kryptowährungen gestartet wurde. So sieht er sein Unternehmen und die Kryptowährungsindustrie in gewisser Weise als verwandte Geister, wenn es um die Förderung der Dezentralisierung geht:

Normalerweise schauen sich Unternehmen einen Markt wie den Einzelhandel an und sagen: Cool, ich gehe raus und gewinne den Deal. Shopify hat hervorragende Arbeit geleistet, lassen Sie uns sicherstellen, dass jeder mitmachen kann. Also, im Geiste (nicht nach Ihrer Definition) helfen wir gegen die Zentralisierung. Ergibt das einen Sinn?

– Toby Lutke (@tobi) 3. April 2021

.

Related Tags:

Privacy settings,How Search works,fiona mckean

More Stories
Dogecoin und CryptoCurrency Subreddits im Krypto-Hype